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Hombrechtikon

Hombrechtikon St. Niklaus

Hombrechtikon

Hier Introtext

Patrozinium  Hl. Nikolaus von Myra
Baujahr1969
Architekt  Walter Moser 
Pfarreigrösse4’100 
Politische Gemeinden 
Bubikon (Gemeindeteil Wolfhausen),
Grüningen, Hombrechtikon 

Website der Pfarrei

Wikipedia-Artikel

Geschichte

Bevor in Hombrechtikon eine erste, kleine Kirche gebaut werden konnte, wurden die Katholiken zunächst durch die Geistlichen der Pfarrei Männedorf betreut. 1915 gründete sich in Hombrechtikon ein katholischer Männerverein mit dem Ziel, im Ort ein eigenes Gotteshaus zu errichten. 1918, noch in den letzten Monaten des 1. Weltkriegs, konnte dieses erbaut werden. Am 20. März 1919 benedizierte Bischof Georg Schmid von Grüneck die 200-plätzige Kirche und ernannte Hombrechtikon zur Pfarrei. 1919 baute man einen Chor an, und 1943, mitten im 2. Weltkrieg, wurde die Kirche ein weiteres Mal vergrössert.

In den 1950er und 1960er Jahren wurde deutlich, dass das in die Jahre gekommene Kirchlein kaum noch sinnvoll erweitert werden konnte; zudem fehlten geeignete Räume für das Pfarreileben. Deshalb beschlossen die Verantwortlichen, 1966 einen Architekturwettbewerb durchzuführen, aus dem das Projekt von Walter Moser siegreich hervorging. Am 13. Oktober 1968 fand die Grundsteinlegung statt, und am 9. November 1969 wurde das Gotteshaus durch Bischof Johannes Vonderach eingeweiht.

Architektur & Kunst
Nordöstlich des Ortszentrums auf einem kleinen Hügel errichtet, nimmt St. Niklaus mit ihren Volumen und Formen Bezug auf Le Corbusiers Wallfahrtskirche Notre-Dame-du-Haut in Ronchamp. Der Eindruck eines erhöht gelegenen Gotteshauses wird durch den Umstand noch verstärkt, dass im Untergeschoss das Pfarreizentrum eingebaut ist und sich erst darüber die eigentliche Kirche erhebt. Ein hohes Dach schafft einen gedeckten Vorplatz und verbindet den breiten Turm mit der danebenliegenden Kirche.

Die Lichtführung im Innern betont dabei die Bedeutung des Altarraumes, dessen liturgische Ausstattung Herbert Albrecht in kubischen Formen schuf. Der Taufstein befindet auf der rechten Seite des Altarrs. So kann dem Gedanken Ausdruck gegeben werden, dass ein Kind bei seiner Taufe direkt in die versammelte Gemeinde aufgenommen wird. Daneben ist die Werktagskapelle mit einem zweiten, kleineren Altar angefügt. Buntglasfenster aus handgegossenem Dallglas, die von Max Hellstern geschaffen wurden, ergänzen die Ausstattung. Die Kunstwerke im Aussenraum stammen von Alfred Huber, so der Grundstein und die Türgriffe der Kirchenportale.

Oberengstringen

Oberengstringen St. Mauritius

Oberengstringen

In Oberengstringen steht die jüngste Kirche, die der Architekt Fritz Metzger im Kanton Zürich erbaut hat. Sie besticht durch die elegante Deckenarchitektur und durch das grosse Glasbild von Diether F. Domes, das 2014 an der Altarwand angebracht wurde und seither zur Raumwirkung wesentlich beiträgt.

Patrozinium  Hl. Mauritius
Baujahr1964
Architekt  Fritz Metzger 
Pfarreigrösse3’200 
Politische Gemeinde 
Oberengstringen, Unterengstringen 

Website der Pfarrei

Wikipedia-Artikel

Geschichte

Nachdem die Kirchgenössigkeit der Katholiken in Unter- und Oberengstringen lange Zeit immer wieder gewechselt hatte, wurden 1923 beide Dörfer der Pfarrei St. Josef Schlieren unterstellt. 1940 kam Obernegstringen zur Pfarrei Heilig Geist Zürich-Höngg. Nach dem 2. Weltkrieg wuchs der Ort derart stark, dass man die Errichtung einer eigenen Pfarrei ins Auge fasste. Zwar konnte mitten im Ortszentrum von einem alteingesessenen Engstringer Katholiken günstig gelegenes Land erworben werden, doch fehlten nach dem Krieg für den Bau die nötigen finanziellen Mittel.

1960 erhielt Fritz Metzger den Projektauftrag für den Bau. 1962–1964 wurde die Kirche errichtet und am 31. Mai 1964 eingeweiht. Im Spätherbst 1963 erhob Bischof Johannes Vonderach das Pfarreirektorat Engstringen zur selbständigen Pfarrei, der schliesslich 1985 auch Weiningen-Dorf zugeteilt wurde.


Architektur ­& Kunst

Der sakrale Charakter von St. Mauritius zeigt sich dem Passanten nicht ohne weiteres – praktisch nur der markante Glockenturm weist darauf hin. Fritz Metzger errichtete die Kirche samt Pfarreizentrum und Pfarrhaus auf engem, gegen Süden abfallendem Gelände. Um die Kirche vom Lärm der vielbefahrenen Strasse abzuschirmen, gestaltete er die Wände auf jener Seite ohne Fensteröffnungen. Die Kirche wurde aus weissgestrichenem Beton erbaut, der als bestimmendes Material der Kirche einen nüchternen und klaren Charakter verleiht.

Raffiniert ist die Lichtführung in den Kirchenraum, die durch eine komplexe Struktur von Oberlichtern im Flachdach erfolgt. Je nach Tageszeit ändert das einfallende Sonnenlicht die Stimmung. Buntglasfenster von Paul Stöckli malen bei morgendlichem Sonnenschein einen wandernden Farbkomplex auf die Chorwand und die davor sich befindenden Gegenstände.
Fritz Metzger hat sich in Engstringen von der längsgerichteten Wegekirche abgewandt und sie durch ein Querrechteck ersetzt, wodurch die Gläubigen nahe um den Altar versammelt sind. Albert Schilling schuf den Altarbereich; die Nähe der liturgischen Orte zueinander sollen den Gläubigen den Zusammenhang von Kreuzesopfer, Auferstehung, Erlösung, Taufe und Verkündigung wieder stärker ins Bewusstsein bringen.

Bei der Renovation 2014 erhielt die Kirche als Ersatz für die früheren Wandteppiche ein Altarbild von Diether Domes. Das Bild zeigt eine geteilte Hostie, die auf die Eucharistie-Feier als spirituelle Mitte des Gemeindelebens verweist. Darunter werden in blaugrünen Farbtönen das Wasser und die Erde symbolisiert, Sinnbild für die Taufe und für das irdische Dasein, in dem die christlichen Werte täglich gelebt werden sollen.

Schwerzenbach

Schwerzenbach St. Gabriel

Schwerzenbach

Die derzeit jüngste katholische Kirche im Kanton Zürich besteht aus einer umgebauten Scheune – sehr überraschend, besonders wenn man sich in Erinnerung ruft, dass die katholischen Kirchen im Kanton Zürich in den Anfängen oft so bescheiden waren, dass sie spöttisch „Gebetsschuppen“ genannt wurden. Wie kommt es, dass man sich – in unseren Tagen – mit einer Scheune als Gotteshaus begnügt, und zwar nicht aus finanzieller Not, sondern in voller Absicht?

Patrozinium  St. Gabriel
Baujahr2017
Architekt  Thomas Schinkhof, Pia Kiebel
Grösse des Seelsorgeraums11’700 
Politische Gemeinden 
Dübendorf, Fällanden und Schwerzenbach 

 

Website des Seelsorgeraums

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Geschichte

Bereits in den 1970er Jahren bemühte sich die Kirchgemein­de Dübendorf, zu der Schwerzenbach zusammen mit Fällanden gehört, um eine Kirche im eigenen Dorf. Das damals baufällige Haus zum Wiesenthal, ein Bauernhaus aus dem Jahr 1803 im alten Dorfkern, das 1971 erworben wurde, sollte dafür abgerissen werden, doch die Denkmalpflege stellte sich dagegen. Es folgte ein jahrzehntelanger Rechtsstreit, der erst 1997 durch ein Bundesgerichtsurteil entschieden wurde, welches die Schutzwürdigkeit dieses Gebäudes höher gewichtete als das Bedürfnis der Katholiken nach kirchlichen Räumlichkeiten.

1999/2000 erfolgte die Sanierung des Wohntraktes. Im Erdgeschoss entstanden Räume für kirchliche Veranstaltungen (heute befindet sich hier das Sekretariat) und darüber Wohnungen. Im Keller wurde eine Kapelle für 30 Personen eingerichtet. Der Scheunenteil war 1999 nur notdürftig repariert worden und drohte in den 2010er Jahren einzustürzen. Die Kirchgemeinde beschloss, den lang gehegten Wunsch der Schwerzenbacher Katholiken nach einer eigenen Kirche zu verwirklichen. 2012 wurde ein Architekturwettbewerb ausgeschrieben, den Thomas Schinkhof und Pia Kiebel für sich entscheiden konnten. Der Ausbau, der wegen der strengen Auflagen des Denkmalschutzes hohe technische Anforderungen stellte, fand 2016/2017 statt, und am 26. August 2017 konnte Generalvikar Josef Annen das Pfarreizentrum samt Kirchenraum feierlich einweihen.

Den beiden Architekten ist es auf eindrückliche Weise gelungen, den Erhalt der alten Bausubstanz mit den Bedürfnissen eines modernen kirchlichen Zentrums in Einklang zu bringen. Der Besucher betritt es durch ein seitlich angebautes Foyer unter einem Schleppdach. Über der Küche im Erdgeschoss sind Unterrichts- und Sitzungsräume untergebracht. Ab der zweiten Etage bis unter das Dach erhebt sich auf 3½ Etagen ein Saal, der sowohl für Gottesdienste wie für andere Gemeindeanlässe gedacht ist. Ein grosser Teil der Bausubstanz musste ersetzt werden, so vor allem die Bohlenständerkonstruktion und die Fassade. Das alte Holz wurde aber so weit wie möglich wiederverwendet, die Balken z.B. für den Volksaltar, den Ambo und die Kreuzskulptur vor dem Eingang und die Bretter für die Täfelung einer Wand im Foyer. Die dem Wohntrakt gegenüberliegende Giebelseite des Saals besteht aus Glas. Aussen ist sie durch lamellenartige Bretter mit schmalen Zwischenräumen abgedeckt, sodass die Fassade an die frühere Scheune erinnert. Im Zentrum befindet sich ein grosses Fenster mit einem markanten Holzkreuz.

Wiesendangen

Wiesendangen St. Stefan

Wiesendangen

Felix Loetscher und Robert Tanner bauten in Wiesendangen die Kirche St. Stefan, die exemplarisch zeigt, was zum Erfolg der beiden Architekten beitrug: Sie verstanden es, Kirchenbauten mit einer klaren Formensprache zu erstellen, die sich dennoch harmonisch in die Umgebung einfügen.

Patrozinium  Hl. Stefan 
Baujahr1981
Architekt  Felix Loetscher und Robert Tanner 
Pfarreigrösse3’700 
Politische Gemeinde 
Ellikon a.d.Th., Elsau, Rickenbach und Wiesendangen
(inkl. der zur röm.-kath. Kirchgemeinde Gachnang TG
gehördenden Siedlungen von Bertschikon)

Website der Pfarrei

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Geschichte

1939 waren Wiesendangen, Rickenbach und neun weitere Gemeinden zu einem Seelsorgebezirk zusammengefasst worden, welcher der Pfarrei St. Marien Oberwinterthur angegliedert blieb. Nachdem Felix Loetscher und Robert Tanner in Seuzach die Kirche St. Martin 1970-1972 erbaut hatten, wurde der Bau der katholischen Kirche von Wiesendangen vorangetrieben. Auf dem 1973 gekauften Baugelände fanden am 1. Februar 1980 der erste Spatenstich und am 27. Juni die Grundsteinlegung statt. Geweiht wurde die Kirche 1981 durch Bischof Johannes Vonderach.

Architektur & Kunst

St. Stefan steht nördlich des Ortskerns und überzeugt durch die geschickte Anordnung der einzelnen Gebäudeteile. Untereinander verbunden und doch klar voneinander unterscheidbar sind die Kirche und das Pfarreizentrum errichtet worden. Da das Dach der Kirche gegen die Glockenstube hin ansteigt, konnte auf einen freistehenden Turm verzichtet werden.

Durch ein Foyer gelangt der Besucher in die 160-plätzige Kirche. Der Altarraum ist um zwei Stufen vom Kirchenboden erhöht und gestattet damit eine gute Sicht auf das Gottesdienstgeschehen. Altar, Ambo, Tabernakel und auch der Taufstein wurden als Einheit aus rotbraunem Holz nach einem Entwurf von Felix Loetscher gefertigt.

Zurich MariaHilf

Zürich Maria-Hilf

Zurich MariaHilf

Mit der Kirche Maria-Hilf in Zürich-Leimbach stellte der renommierte Architekt Walter Moser
sein Können unter Beweis, hatte er doch auf engem, steil abfallendem Gelände an der vielbefahrenen Hauptstrasse eine grosse Kirche samt Pfarreizentrum und weiteren Gebäudeteilen zu erstellen. Ein kluges Konzept bewirkte, dass der Kirchenbau den hohen Erwartungen der Pfarrei gerecht wurde und auch heute noch die Fachwelt überzeugt.

Patrozinium  Muttergottes
Baujahr1974
Architekt  Walter Moser 
Pfarreigrösse1’600 
Quartier
Zürich-Leimbach 

 

Website der Pfarrei

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Geschichte

Die Leimbacher Katholiken konnten ab 1901 im benachbarten Wollishofen den Gottesdienst besuchen. Nachdem dort 1928 die Kirche St. Franziskus errichtet worden war, kaufte der Kirchenbauverein Wollishofen 1932 das Land für ein Gotteshaus im Zentrum von Leimbach. Es konnte allerdings erst nach dem 2. Weltkrieg erstellt und 1950 eingeweiht werden. Da man dachte, mit dem Bau der kleinen Kirche seien alle Bedürfnisse befriedigt, verkaufte man 1951 den nicht benötigten Grund.

Da die Pfarrei jedoch weiter wuchs, setzten ab 1966 Überlegungen ein, wie man in Leimbach mehr Raum für das Pfarreileben schaffen konnte. Da auch die Reformierten eine neue Kirche samt Gemeindezentrum planten, versuchten die Vertreter der katholischen und der reformierten Kirche, einen gemeinsamen Baugrund im Leimbacher Zentrum zu finden, um ein ­­ökumenisches Zentrum zu erstellen. Da das Projekt der Reformierten bereits weit fortgeschritten war, wurden dann doch zwei Gotteshäuser gebaut, wenngleich unweit voneinander. Walter Moser konnte die katholische Kirchgemeinde mit seinem Projekt überzeugen. Nach seinen Plänen wurde Maria-Hilf 1972-1974 errichtet. Am 8. Dezember 1974, dem Hochfest Mariä Empfängnis, weihte Bischof Johannes Vonderach die Kirche feierlich ein.

Architektur & Kunst

Zwischen Wohnblöcken erhebt sich das Pfarreizentrum Maria-Hilf an der Hauptstrasse gegenüber des Bahnhofs Leimbach. Im untersten Gebäudeteil sind Parkplätze für die Besucher eingerichtet; darüber befindet sich das Pfarreizentrum, über dem sich schliesslich die eigentliche Kirche erhebt. Geschützt vom Lärm der Strasse gestaltete Walter Moser vor dem Eingang des Gotteshauses einen Innenhof, der den Besucher zur Ruhe kommen lässt. Um diesen Innenhof sind auch das Pfarrhaus und die Wohnung für den Sigristen gruppiert. Bekrönt wird das Ensemble vom Kirchturm.

Die Baukörper mit ihren unterschiedlich gestalteten Volumen, den vielfältigen Fensteröffnungen sowie die Fassadengestaltung lassen erkennen, dass Walter Moser einst beim finnischen Architekten Alvar Aalto gearbeitet und durch ihn wesentliche Impulse erhalten hatte. Die Kirche besteht aus einem Hauptraum und einer Kapelle, in der die Werktagsgottesdienste stattfinden. Die Ausstattung der Kapelle wurde zu einem guten Teil aus dem Vorgängerbau übernommen.

Die Kirche besitzt lediglich ein einzelnes Buntglasfenster, das auf der Bergseite angebracht ist und vom Zürcher Künstler Max Hellstern gestaltet wurde. Durch den zwischen den Wänden und der Decke umlaufenden Fensterschacht scheint die Kirchendecke über dem Raum zu schweben. Sie besitzt über dem Altarbezirk ein quadratisches Oberlicht, das den Altarraum zusätzlich erhellt. Altar, Ambo, Tabernakel, Taufbrunnen sowie die Mariennische wurden von Peter Travaglini geschaffen. Um den Kirchenraum verläuft ein Umgang, der an einen klösterlichen Kreuzgang erinnert. An dessen Wänden ist ein Kreuzweg von Johann Jakob Zemp angebracht, der 1982-1986 vor Ort geschaffen  wurde.

Die Orgel stammt aus der Werkstatt Th. Kuhn und wurde im Herbst 1975 geweiht. Ihr Pfeifenprospekt und das Orgelgehäuse greifen gekonnt die Formensprache des Kirchenraumes auf.

Zurich DonBosco

Zürich Don Bosco

Zurich DonBosco

Die Kirche Don Bosco gehört zu einer der beiden Personalpfarreien von Zürich, zur Missione Cattolica di Lingua Italiana. Einst aufgrund dramatischer sozialer Umstände entstanden, ist Don Bosco heute die Heimat der Gläubigen, die selber aus Italien und dem Tessin nach Zürich eingewandert sind, oder derer Nachfahren.

Patrozinium  Hl. Don Bosco
Baujahr1952
Architekt  Attilio Calegari 
ZuständigkeitItalienischsprachige Katholiken
Quartier
Zürich-Aussersihl

Website der Pfarrei

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Geschichte

Geprägt durch die seit den 1860er Jahren starke Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte – vor allem von Italienern, die im Bau und bei der Eisenbahn tätig waren –  hatte Aussersihl um 1888 ca. 20’000 Einwohner. Die Mentalität der italienischen Einwanderer  führten zu sozialen Spannungen und Auseinandersetzungen mit jungen Schweizern, den sogenannten «Italiener-Krawallen» von 1896. Als Reaktion auf diese Auseinandersetzungen gründete die Kongregation der Salesianer 1898 die «Missione Zurigo». Am 24. März 1901 weihte die «Società ausiliare italiana» an der Hohlstrasse ein Gebäude mit einer Kapelle ein. Am 17. März 1903 erhob Bischof Johannes Fidelis Battaglia die Missione zur Personalpfarrei für die Immigranten italienischer Sprache.

Die heutige Kirche wurde 1951/1952 von Attilio Calegari erbaut. Die Grundsteinlegung fand am 4. November 1951 statt, die Einweihung durch Bischof Christian Caminada am 2. November 1952. 1979/1980 wurde die Kirche von Karl Higi renoviert. Das neue, mehrgeschossige Pfarreizentrum konnte am 26. Oktober 1985 eingeweiht werden. In den Jahren 2005 und 2016 wurde die Kirche erneut renoviert.

 
Architektur & Kunst

Von aussen präsentiert sich Don Bosco als ausgesprochen bescheidenes Gotteshaus ohne Turm und Geläut. Einzig der Hochchor signalisiert mit seiner leicht geschwungenen Aussenwand, der Fensterrosette und dem Kreuz auf dem ebenfalls leicht geschwungenen Giebel den sakralen Charakter.

Der Innenraum besteht aus einem schlichten Längsschiff und einem erhöhten, leicht geschwungenen Chor. Architektonisch erinnern die Pfeiler und die mit Ornamenten masswerkartig gestalteten Platten in der Decke an die Betongotik von Pfammatter und Rieger. Die Wände des Gotteshauses sind im unteren Bereich mit Marmor ausgestattet, der dem Kirchenbau eine schlichte Eleganz verleiht.

Reichhaltiger ist die künstlerische Ausstattung der Kirche. Die Fensterrose im Chor besitzt ein Buntglasfenster mit der Apotheose des Hl. Don Bosco. Im Kirchenschiff befinden sich an den Wänden der Längsseite unter den Kirchenfenstern je drei Gemälde, die Szenen aus dem Leben des Hl. Don Bosco darstellen. Verdeutlicht wird in diesen Szenen die Abkehr Don Boscos von der in seiner Zeit vorherrschenden repressiven Erziehung hin zu einer Pädagogik der Menschlichkeit, des Vertrauens und der Nächstenliebe. Die Wahl ihres Gründervaters zum Kirchenpatron lag für die Zürcher Salesianer nahe, war aber auch als Programm gedacht: Don Bosco sollte den aus dem Süden Zugewanderten als Vorbild vor Augen gestellt werden.

Buelach

Bülach Hl. Dreifaltigkeit

Buelach

Nur wenige der katholischen Kirchen im Kanton Zürich haben die Jahrzehnte mit derart wenig Veränderungen überstanden wie die Dreifaltigkeitskirche Bülach. Das Bauwerk des renommierten Architekten August Hardegger von 1902 ist weitgehend im Originalzustand erhalten und stellt ein eindrückliches neogotisches Gesamtkunstwerk dar. Die Dreifaltigkeitskirche Bülach wurde in idealisierenden Formen einer späten Landgotik errichtet. Der Bau besteht aus einem schlichten, nach Norden gerichteten Kirchenschiff und einem eingezogenen, im halben Sechseck schliessenden Chor. Westlich des Chores wurde der Kirchturm erbaut, dessen polygonaler Spitzhelm über vier geschweiften Kreuzgiebeln aufragt.

Die Ausstattung der Kirche erfolgte schrittweise in den folgenden Jahren. So wurde 1906 die Ausmalung der Kirche und im Jahr 1909 der Hochaltar durch Carl Glauner ausgeführt. 1914 erwarb die Pfarrei Bülach die erste Orgel, ein von der Firma Haas erbautes und von der Firma Goll erweitertes Instrument. In den 1920er Jahren folgten die zwei Seitenaltäre, die Kanzel, Kommunionbank, Beichtstühle, Chorbestuhlung sowie die Pietà samt Ölberggruppe.

TitularfestHl. Dreifaltigkeit
Baujahr1902
Architekt  August Hardegger
Pfarreigrösse8’500
Politische Gemeinden 
Bachenbülach, Bülach, Hochfelden, Höri, Winkel

Website der Pfarrei

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Geschichte

Das Wappen von Bülach zeigt den Laurentiusrost, da die mittelalterliche Stadtkirche – die heutige reformierte Kirche – einst dem Hl. Laurentius geweiht war. Auch die katholische Kirche von Bülach ist neben der Hl. Dreifaltigkeit dem Hl. Laurentius geweiht und führt so die jahrhundertealte Tradition des Bülacher Titularfestes fort.
Um die Seelsorge sicherzustellen, errichtete das Bistum Chur mit Hilfe des Piusvereins und der Inländischen Mission in Bülach 1884 eine Seelsorgestation.

1899 erwarb der 1892 gegründete Stationsverein Bülach das Land für den Bau der Dreifaltigkeitskirche, die 1901/1902 nach Plänen von August Hardegger in neogotischem Stil errichtet wurde. Im Jahr darauf war auch das Pfarrhaus bezugsbereit.
1973 erhielt die Pfarrei Bülach nach Plänen von E.G. Streiff eine damals zeitgemässe Ergänzung durch ein Pfarreizentrum. 1989/1990 wurde die Kirche umfassend renoviert und der Chor durch die Vorverlegung der Altarstufen leicht vergrössert. Von Bülach aus wurden sämtliche Pfarreien der Region gegründet (Pfungen, Embrach, Dielsdorf, Niederhasli, Glattfelden, Eglisau und Rafz).

Architektur & Kunst

Die Dreifaltigkeitskirche Bülach steht zwar nicht im alten Städtchen, aber auf einer kleinen Anhöhe oberhalb und ist deshalb weiterherum sichtbar. Sie besteht aus einem schlichten, nach Norden gerichteten Langhaus sowie einem im halben Sechseck schliessenden Chor und entspricht in ihrer Grundstruktur einer einfachen gotischen Landkirche. Der Kirchturm trägt einen polygonalen Spitzhelm, der über vier geschweiften Kreuzgiebeln aufragt. Das vierstimmige Geläut stammt von der Giesserei Franz Schilling Söhne aus dem Jahr 1926 stellt eines der seltenen erhaltenen Glockenensembles dieser Giesserei dar, was Glockenfans von nah und fern nach Bülach führt. Der Chor ist leicht eingezogen, weshalb das Schiff mit einem schlanken Triumphbogen abschliesst. Der Kirchenraum ist langgestreckt und von einer vierjochigen Spitztonne überwölbt, welche jedoch keine tragende Funktion hat.

Zur Zeit der Einweihung 1902 fehlten wegen Geldmangels noch wesentliche Elemente der heutigen Ausstattung. Die Ausstattung der Kirche erfolgte schrittweise in den folgenden Jahren. So wurde 1906 die Ausmalung der Kirche und im Jahr 1909 der Hochaltar durch Carl Glauner ausgeführt. 1914 erwarb die Pfarrei Bülach die erste Orgel. In den 1920er Jahren folgten die zwei Seitenaltäre, die Kanzel sowie eine Pietà samt Ölberggruppe, eine Weihnachtskrippe und die 14 Kreuzwegstationen. Alle diese Ausstattungsgegenstände wurden von Adolf Vogl gefertigt.

Beim Hochaltar handelt es sich um einen dreiteiligen Schnitzaltar. Die Mitte wird von einer vollplastischen Figurengruppe der Dreifaltigkeit eingenommen, links stellt eine Bildtafel mit figürlichem Relief die Verklärung, rechts die Taufe Christi dar. Die beiden Chorfenster wurden 1902 von Fritz Berbig gestaltet und zeigen die vier Kirchenväter. Die beiden Seitenaltäre von Adolf Vogl sind als Pendants gestaltet. Der linke zeigt im Mittelschrein Mariä Verkündigung, der rechte stellt im Mittelschrein die Hl. Margareta Maria Alacoque dar im Moment, wo ihr das Herz Jesu erscheint. Auch die Kanzel stammt aus der Werkstatt von Adolf Vogl.
Die heutige Orgel mit 26 Registern wurde 1989/1990 von der Orgelbaufirma Späth in Rapperswil gebaut. Ihr Gehäuse ist mit neogotischen Formen dem Stil des Kircheninnern angepasst.

Krypta

Im Rahmen der Sanierung des Pfarrhauses 2007/2008 wurde in dessen Untergeschoss eine Krypta eingebaut. Im Gegensatz zur reich dekorierten neogotischen Pfarrkirche wurde sie betont schlicht gestaltet.

Elgg

Elgg St. Georg

Elgg

Am Rande des historischen Landstädtchens Elgg steht die katholische Kirche St. Georg. Die 1981-1982 von der Architektengemeinschaft Bretscher & Valsecchi, Albisser & Bollmann erbaute Kirche besitzt ansprechende Werke von verschiedenen Künstlern, die sich im sakralen Kunstschaffen verdient gemacht haben.

Patrozinium  Hl. Georg
Baujahr1982
Architekt  Architektengemeinschaft Bretscher & Valsecchi, Albisser & Bollmann
Pfarreigrösse1’200 
Politische Gemeinden 
Elgg, Hagenbuch, Hofstetten 

Website der Pfarrei

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Geschichte

Die wenigen Katholiken, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Elgg und Umgebung wohnten, hatten es näher in die katholischen Pfarrkirchen im Thurgau als nach Winterthur, wohin sie eigentlich kirchgenössig waren. Bischof Johannes Vonderach besichtigte im Herbst 1962 den Bauplatz für die zukünftige Kirche. Da das Geld für ein richtiges Gotteshaus fehlte, errichtete der Elgger Architekt P. Fleischmann eine Notkirche aus Holz. Die Elgger Kirche wurde am 17. September 1963 eingeweiht und diente während 18 Jahren dem Pfarreileben.

1981/1982 erbauten Luciano Valsecchi und Armin Bollmann das heutige kirchliche Zentrum St. Georg. Am 4. September 1982 weihte Bischof Johannes Vonderach das kirchliche Zentrum St. Georg feierlich ein.

Architektur & Kunst

Von der Strasse etwas zurückversetzt, ist die Kirche St. Georg über einen Vorplatz zu erreichen. Die Betonkirche ist geostet und besitzt ein Pultdach, an dessen höchstem Punkt die Glockenstube in das Gebäude eingelassen ist. Über ein Foyer gelangt der Besucher in den polygonalen Kirchenraum, der für grössere Gottesdienste mittels Schiebewände zum Saal hin erweitert werden kann.

Im Kirchensaal sind die Bänke um den leicht erhöhten Chorraum gruppiert. Altar, Ambo sowie der Sockel des Tabernakels wurden von den Architekten selber gestaltet. An der Chorwand ist ein Mosaik angebracht, das  nach einem Entwurf von Christof Zünd gestaltet wurde. Von ihm stammen auch weitere künstlerischen Werke der Kirche wie das Vortragskreuz und die Emailbilder.

Das Glasfenster des Hl. Georg stammt von José de Nève; es stammt aus dem Vorgängerbau. Das zweite Glasfenster von­ Willi Buck thematisiert die Ge­schichte von Elgg. Willi Buck schuf auch den Tabernakel und das Kreuz im Altarraum. An der nördlichen Wand der Kirche ist die Orgel aufgestellt, welche 1983 von der Firma Späth gebaut wurde.

Horgen

Horgen St. Josef

Horgen

Horgen ist die älteste Pfarrei am linken Seeufer auf Zürcher Gebiet. Die 1934 fertiggestellte Kirche St. Josef ersetzte einen kleineren Vorgängerbau und zeigt in ihrer wuchtigen Gestalt den Trend zum Monumentalismus, der in den 1930er Jahren auch den Sakralbau beider Konfessionen im Kanton erfasste. Damit sollte in einer unsicheren Zeit mit architektonischen Mitteln auf die Bedeutung der christlichen Botschaft und auf die sie im jeweiligen Gotteshaus vermittelnde Glaubensgemeinschaft hingewiesen werden.

Patrozinium  Hl. Josef
Baujahr1934
Architekt  Anton Higi, Miroslav Sik (Umgestaltung)  
Pfarreigrösse5’800
Politische Gemeinde 
Horgen 

Website der Pfarrei

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Geschichte

Horgen ist die älteste Pfarrei am linken Seeufer auf Zürcher Gebiet. Als in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts die Industrialisierung neue Arbeitsplätze schuf, zogen auch Katholiken aus der katholischen Innerschweiz ans Zürichseeufer. Für Gottesdienste mussten die Leute entweder bis nach Zürich fahren oder aber über die Kantonsgrenze
reisen. ­1865 wurde in Horgen eine erste Missionsstation gegründet. Parallel dazu entstand auf der rechten Seeseite die Missionsstation Männedorf. Die Missionsstation Horgen wurde fortan von den Geistlichen der Pfarrei Zürich betreut. Der Priester, der in Horgen die Sonntagsmesse feierte, fuhr anschliessend mit dem Dampfschiff über den Zürichsee nach Männedorf, um dort ebenfalls die Messe zu halten.

Im Sommer 1870 wurde der Bauplatz für die Kirche in Horgen gekauft und ab Frühling 1871 nach Plänen des Baumeisters Keller errichtet. Die erste Kirche St. Josef in Horgen besass 340 Sitzplätze. 1874 wurde St. Josef zur eigenständigen Pfarrei erklärt und ein Pfarrhaus errichtet. 1902 kam das Vereinshaus mit Unterrichtslokalen hinzu.

Die katholische Bevölkerung von Horgen, Oberrieden ZH und Hirzel wuchs in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts stetig an. Der Bau einer grösseren Kirche wurde immer vordringlicher. Da die politische Gemeinde das Bauland östlich der katholischen Kirche nicht verkaufen wollte,  mussten die Katholiken mit dem Kauf eines Landstreifens auf der südöstlichen Seite der alten St. Josefskirche Vorlieb nehmen. Durch den Abbruch der alten Kirche und des Pfarrhauses konnte eine neue Kirche, welche in südöstliche Richtung gebaut wurde, realisiert werden. 1932 gewann den Anton Higi den Architektur-Wettbewerb. 1933 erfolgte der Spatenstich für den Bau der neuen Kirche St. Josef. 1934 wurde die Kirche durch Bischof Laurenz Matthias Vincenz eingesegnet. Geweiht wurde die Kirche am 1965 durch Bischof Johannes Vonderach.

1967–1968 wurde das alte Pfarrhaus durch einen Betonbau ersetzt. 1978 und 2016/17 wurde die Kirche umfassend saniert.

Architektur & Kunst

St. Josef Horgen ist die erste katholische Kirche im Kanton Zürich, die klar dem Trend zum Monumentalismus folgt. Weithin sichtbar ist der 32 Meter hohe Kirchturm der Kirche St. Josef, dessen Turmkreuz eine Höhe von 6,50 Meter aufweist. Das Baumaterial Beton und die Gestaltung des Kirchengebäudes verleihen der Kirche St. Josef einen modernen Gestus mit stilistischen Anlehnungen auf das Bauhaus.

Durch die Portale auf der Nordwestseite des Gebäudes gelangt der Besucher durch einen Vorraum in die Kirche. Es handelt sich um einen einschiffigen Längsrechteckbau, der auf der südöstlichen Seite durch einen Rundchor abgeschlossen wird. Die Decke der Kirche wird durch Betonträger gegliedert. Die Rundbogenfenster im Kirchenschiff lassen das durch die Buntglasfenster gedämpfte Tageslicht in die Kirche eindringen.

Miroslav Šik gestaltete den Innenraum der Kirche St. Josef im Rahmen der Umbauarbeiten von 2016–2017 komplett neu und schuf damit eine Symbiose zwischen der Architektur von Anton Higi aus den 1930er-Jahren und den modernen Ausstattungselementen. Die bislang weiss gestrichenen Wände im Chor tragen nun 18’000 Buchstaben, die einen Text aus dem Matthäus-Evangelium verkünden. Altar, Ambo, Tabernakelsäule und Taufstein sind aus Tessiner Granit gefertigt. Die Türe des Tabernakels, die Evangeliar-Ablage, die Kerzenständer und die liturgischen Gerätschaften sind sorgfältig aus Messing gearbeitet. Die Metallarbeiten nehmen die Formen von Papyrus-Rollen auf und stellen dadurch wieder eine Verbindung zur Bibelinschrift an den Wänden des Chorraums her. Aus der ersten Kirchenausstattung erhalten geblieben sind die Marien- und die Josefstatue, die nun wieder an der Stirnseite des Hauptschiffes auf beiden Seiten des Chors angebracht sind.

Oberrieden

Oberrieden Heilig Chrüz

Oberrieden

Wer mit dem Zug von Zürich Richtung Zentralschweiz reist, blickt in Oberrieden auf die unterhalb des Bahndamms errichtete Kirche Heilig Chrüz. Geschaffen wurde der markante Rundbau mit seinem auffälligen Glockenturm von den Architekten Erwin Peter Nigg und Egon Dachtler.

TitularfestHeilig Kreuz
Baujahr1988
Architekt  Erwin Peter Nigg und Egon Dachtler 
Pfarreigrösse1’300 
Politische Gemeinde 
Oberrieden 

 

Website der Pfarrei

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Geschichte

Schon in den 1950er Jahren hatten die Katholiken von Oberrieden versucht, auf dem Areal des historischen Hauses Chrüzbüel eine Kirche zu erbauen. Zuerst fehlte das Geld, später die Unterstützung der Kirchgemeinde Horgen, zu der Oberrieden damals gehörte. Schliesslich schaltete sich auch noch die Denkmalpflege ein und bestand darauf, dass das 1798 erbaute Haus Chrüzbüel beim Bau einer katholischen Kirche nicht abgerissen werden durfte. Heute sind die Oberriedener Katholiken stolz auf die gelungene Symbiose von denkmalgeschütztem Landhaus und der 1988 erbauten modernen Kirche, mit deren Namen Heilig Chrüz sie die historische Bezeichnung des alten Landhauses aufgreifen. Selbstbewusst ragt der Kirchturm mit den frei hängenden Glocken gen Himmel und zeigt den Passanten mit seinem Kreuz, dass es sich beim weiss gestrichenen Rundbau um eine kleines und doch bemerkenswertes Gotteshaus handelt.


Architektur & Kunst

Geschickt nutzten die Architekten den engen Baugrund neben dem historischen Haus Chrüzbüel, um darauf die Kirche samt Pfarreiräumen zu errichten. Das Gotteshaus bietet 120 Plätze, kann aber gegen das Foyer hin geöffnet werden, sodass bis zu 230 Personen an einer Feier teilnehmen können. Der Innenraum vermittelt mit seiner Rundform Geborgenheit und verstärkt gleichzeitig das Gemeinschaftsgefühl der hier Versammelten. Über dem Altar bilden die vier Oberlichter ein gleichschenkliges Kreuz, was auf das Patrozinium der Kirche verweist und den Besucher an die christliche Ausrichtung des Raumes erinnert. Beachtung verdienen die vier Wandbehänge, die von Roman Candio gestaltet wurden und je nach liturgischer Jahreszeit hinter dem Altar aufgehängt sind.