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Dietlikon

Dietlikon St. Michael

Dietlikon

Die Kirche St. Michael wurde 1970 nordwestlich des Bahnhofs Dietlikon auf leicht erhöhtem Terrain errichtet. Trotz seiner Grösse verzichtet das Gotteshaus auf einen Turm, sodass die Kirche unaufdringlich mitten in einem Neubaugebiet steht. Das Innere wurde von Albert Wider als Gesamtkunstwerk gestaltet.

Patrozinium  Hl. Michael
Baujahr1970
Architekt  Josef Marti 
Pfarreigrösse4’300 
Politische Gemeinden 
Dietlikon, Wangen-Brüttisellen 

Website der Pfarrei

Wikipedia-Artikel

Geschichte

Der Aufbau einer eigenen Pfarrei in Dietlikon wurde nach dem 2. Weltkrieg angegangen, da der Ort verkehrstechnisch günstig zwischen Zürich und Winterthur liegt und sich in der Umgegend namhafte Firmen ansiedelten. 1964–1970 gewährte die reformierte Kirchgemeinde Dietlikon den Katholiken Gastrecht. 1964–1970 fand dort jeweils am Sonntagabend eine Messe statt. 1954 wurde südlich des Bahnhofs eine Parzelle gekauft, jedoch 1962 gegen ein besser geeignetes Grundstück eingetauscht. Das Gotteshaus wurde 1969/1970 nach der öffentlich-rechtlichen Anerkennung der katholischen Kirche im Kanton Zürich durch Josef Marti errichtet und an Allerheiligen 1970 eingeweiht.

2000 erfolgte die Neugestaltung des Kirchenvorplatzes, und 2005 wurde der Pfarrsaal erweitert sowie das Pfarreizentrum saniert. Letzteres ist im Souterrain gelegen; durch das Abtragen des umgebenden Erdreichs verwandelte es sich in einen einladenden, lichtdurchfluteten Begegnungsort.


Architektur & Kunst

Kirche, Pfarrhaus und Pfarreizentrum von St. Michael sind um einen Vorplatz angeordnet, dessen Mitte ein grosses Labyrinth ziert. In seinem Zentrum steht das Kreuz; es bildet den Anfang und das Ende des christlichen Lebensweges. Wie mehrere katholische Kirchen der 1960er und 70er Jahre basiert auch St. Michael auf einem quadratischen Grundriss, der jedoch in der Diagonale genutzt wird, sodass sich automatisch etwas wie ein Chorraum ergibt. Eine Besonderheit dieses Baues ist, dass Josef Marti in der hinteren Ecke einen L-förmigen Winkel aus dem Baukubus ausgeschnitten und den Altarraum praktisch ums gleiche Mass nach aussen erweitert hat. In die beiden schmalen Zwischenräume zwischen den zwei Mauerfluchten sind farbige Fenster eingelassen, durch die der Altarraum – für die meisten Gottesdienstbesucher unsichtbar – erleuchtet wird. Obwohl es sich bei St. Michael um einen wuchtigen Baukörper handelt, ist davon im Innern nur wenig zu spüren. Bewusst hatte Josef Marti bei dieser Kirche auf Monumentalität verzichtet und Wert darauf gelegt, dass sie auch für Vorträge, Diskussionen und musikalische Aufführungen genutzt werden kann.

Die Inneneinrichtung stammt praktisch in ihrer Gesamtheit von Albert Wider. Der Tabernakel wiederholt als Kubus die Raumgestalt der Kirche. Die Reliefs auf den vier Seiten zeigen Christus symbolisch als Sonne. Die monumentale Skulptur über dem Altarraum zeigt Christus bereits als österlich Auferstandener, der sich vom Kreuz abhebt und die versammelte Gemeinde segnet. 1976 kam als jüngstes Kunstwerk eine thronende Muttergottes hinzu. Auf ihrem Schoss grüsst das Jesuskind die Menschen und lächelt ihnen freundlich entgegen.
Die Glasfenster sind dem Erzengel Michael gewidmet. In Anlehnung an die Bücher Daniel und Offenbarung erinnern die Fenster daran, dass der Erzengel Michael als rettender Kämpfer für die Sache Gottes gilt.

Geroldswil

Geroldswil St. Johannes

Geroldswil

Architekt Walter Moser, der in seiner mehr als 50-jährigen Karriere 17 Kirchen neu bauen und zahlreiche bedeutende Sakralbauten sanieren konnte, schuf mit dem Pfarreizentrum St. Johannes nicht nur eine originelle Kirche, sondern leistete damit auch seinen Beitrag zur neu gestalteten Ortsmitte von Geroldswil.

Patrozinium  Hl. Johannes der Täufer
Baujahr1971
Architekt  Walter Moser 
Pfarreigrösse3’700
Politische Gemeinden  
Geroldswil, Oetwil a.d.L., Weiningen

 

Website der Pfarrei

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Geschichte

Oetwil an der Limmat und Geroldswil gehörten bis 1972 zur Pfarrei Dietikon, die mit ihren damals 15’000 Mitgliedern eine der grössten der ganzen Schweiz war. Um die Seelsorge vor Ort zu gewährleisten, wurde die Pfarrei St. Johannes in Geroldswil gegründet. Ein glücklicher Umstand war, dass die Planung der Kirche mit der Neugestaltung der Ortsmitte von Geroldswil zusammenfiel. Als Architekt wurde Walter Moser beauftragt.  Den Grundstein legte Bischof Johannes Vonderach am 27. Juni 1971. Am 3. September 1972 weihte Bischof Johannes Vonderach die Kirche und erhob Geroldswil zu einer eigenständigen Pfarrei. Die Kirche wurde 2007 durch Felix Stemmle umfassend renoviert.

Architektur & Kunst

Über eine Freitreppe gelangt man von der tiefer gelegenen Strasse auf den in den 1970er Jahren neu geschaffenen Gemeindeplatz. Die katholische Kirche befindet sich inmitten dieses Zentrums. Von der Architektur her ist ihre sakrale Funktion kaum erkennbar: Die Gestaltung der Wände und Fenster sowie der Laubengänge und Vordächer im Parterre unterscheidet sich weder in Form noch im Material wesentlich von ihrer Umgebung. Ein klares kirchliches Signal sendet jedoch der Dachreiter mit Kreuz.

Der Kirchenraum ist ein längsrechteckiger Betonbau, dessen hinterer Raumteil durch eine im Boden eingelassene Trennwand bei kleineren Gottesdiensten abgeteilt werden kann. Das Tageslicht dringt durch ein längsmittiges Oberlicht in den Raum. Wie schon beim Äussern dominiert formal das nüchterne Rechteck. Auch der erhöhte Altarbereich ist streng rechtwinklig, und das Kreuz an der Wand ist auf das absolute Minimum reduziert. Volksaltar und Ambo sind aus Holz gefertigt, und im beleuchteten Inneren des Tabernakels ist das Ziborium als Zeichen der Realpräsenz Gottes sichtbar.

Kunsthistorisch bedeutsam ist die St. Johannes-Figur. Diese mittelalterliche Statue des Kirchenpatrons stammt aus der Kirche von Würenlos, zu der bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts auch Unter-Oetwil gehört hatte. Die Kirchenstiftung von Geroldswil vereinbarte mit der Kirchgemeinde Würenlos 2010, dass die Statue auf unbestimmte Zeit in der Kirche St. Johannes bleiben kann.

Langnau aA

Langnau am Albis, St. Marien

Langnau aA

Die moderne Architektur von St. Marien könnte den Eindruck erwecken, dass ihre Pfarrei erst vor wenigen Jahrzehnten entstanden ist. Tatsächlich aber wurde in Langnau eine der frühesten katholischen Missionsstationen im ganzen Kanton Zürich geschaffen.

Patrozinium  Muttergottes
Baujahr1969
Architekt  Eduard Ladner 
Pfarreigrösse2’200 
Politische Gemeinde 
Langnau a.A. 

Website der Pfarrei

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Geschichte

Die Niederlassungs- und Religionsfreiheit im Schweizer Bundesstaat von 1848 ermöglichten den Katholiken aus der Zentral- und Ostschweiz in den traditionell reformierten Kanton Zürich einzuwandern. Um die zugezogenen Katholiken seelsorgerlich zu betreuen, liess Bischof Nikolaus Franz Florentini 1863 in Langnau-Gattikon eine Missionsstation aufbauen. Die Seelsorge sollte durch Geistliche aus dem nahe gelegenen Kanton Zug und von der katholischen Pfarrei der Stadt Zürich erfolgen.

Der katholische Baumeister Giovanni Danieli, der das Langnauer Bürgerrecht gegen die Verpflichtung erhalten hatte, seine Kinder reformiert taufen zu lassen, stellte auf seinem Land einen Bauplatz für eine katholische Kirche in Aussicht. 1876 erfolgte der Baubeginn der schlichten Liebfrauenkirche nach den Plänen des Luzerner Baumeisters Wilhelm Keller, und am 24. Juni 1877 wurde in der neu errichteten Kirche der erste Gottesdienst gefeiert. Am 5. Oktober 1880 erhob Bischof Franz Konstantin Rampa Langnau zu einer selbständigen Pfarrei.

Als nach dem 2. Weltkrieg immer mehr Katholiken nach Langnau zogen, fehlten die nötigen Räumlichkeiten für das Pfarreileben. Als sich dann auch noch herausstellte, dass die Bausubstanz in einem ziemlich schlechten Zustand war, drängte sich ein Neubau auf. 1963 wurde ein Architekturwettbewerb durchgeführt, den Eduard Ladner gewann. Am 27. Mai 1967 fand in der alten Kirche der letzte Gottesdienst statt. Danach begann der Bau der heutigen Kirche St. Marien, die am 16. November 1969 durch Bischof Johannes Vonderach eingeweiht wurde.

Architektur & Kunst

Die Kirche St. Marien wurde in kubischen Formen erbaut. Der Kirchturm erweckt zunächst den Eindruck eines Rundturms, ist aber auf der Form eines Halbkreissegments aufgebaut. Das Geläut ist auf die Tonfolge des Salve Regina gestimmt und verweist damit auf die Muttergottes, der die Kirche geweiht ist. Unter einem Vordach hindurch gelangt der Besucher in das Innere des Gotteshauses. Tageslicht dringt durch die leicht getönten, mundgeblasenen Antikglasfenster dezent in den Raum. Altar und Ambo sind aus dem gleichen Holz geschaffen wie die Stühle der Gläubigen, wodurch der Gemeinschaftsgedanke der nachvatikanischen Kirche betont wird. Ein Wandteppich von Silvia Magnin-D’Altri mit dem Titel Arche Christi hängt seit 1983 an der Chorwand. Die Künstlerin schuf auch die Medaillons auf dem Tabernakel.

Anders als üblich ist die Orgel nicht auf einer Empore aufgestellt, sondern rechts des Altarraums, wodurch das Zueinander von Liturgie und Musik räumlichen Ausdruck findet. Links des Altarraums ist eine Werktagskapelle eingerichtet. Im Sockel des Kirchturms befindet sich die Taufkapelle, in der neben dem Taufbecken auch eine Holzfigur der Kirchenpatronin angebracht ist. Als Besonderheit besitzt die Kirche St. Marien eine Krypta, die eine Art Zeitkapsel bildet, birgt sie doch die schönsten Kunstwerke aus der Vorgängerkirche.

Regensdorf

Regensdorf St. Mauritius

Regensdorf

Die Baugeschichte der Kirche St. Mauritius Regensdorf zeigt, wie etliche Zürcher Pfarreien weitsichtig planten und bauten. Typisch für die Entstehungszeit ist, dass der Kirchenraum von St. Mauritius nicht als eigentliche Kirche, sondern als Mehrzweckraum gestaltet wurde.

Patrozinium  Hl. Mauritius
Baujahr1974
Architekt  Benedikt Huber 
Pfarreigrösse10’257 
Politische Gemeinden 
Boppelsen, Buchs, Dällikon,
Dänikon, Hüttikon, Otelfingen
und Regensdorf

Website der Pfarrei

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Geschichte
Um 1900 erhöhte sich die Zahl der Katholiken in Regensdorf auf 700 Personen. Der Grund hierfür war der Bau der Strafanstalt, welche ab 1898 mit zahlreichen italienischen Gastarbeitern errichtet wurde. Deshalb wurde während der Bauzeit bis 1901 jeden Sonntag ein katholischer Gottesdienst abgehalten. Danach gab es in Regensdorf nur noch für die katholischen Gefangenen Gottesdienste, ab 1942 jeden Sonntag.

Obwohl das Geld knapp war, wollten die Katholiken von Regensdorf auf dem bereits 1937 erworbenen Land keine billige Lösung, sondern etwas, das Bestand hatte. Sie errichteten deshalb zunächst mit ihrem Architekten Richard Krieg einen Saal, der bis zum Bau der eigentlichen Kirche als Notkirche verwendet wurde und seither als Pfarreisaal dient. Mit diesem klugen Entscheid erhielten die Katholiken des Furttales schliesslich ein ansehnliches kirchliches Zentrum.

Am 19. Juli 1959 erfolgte der Spatenstich für den Bau der provisorischen Kirche, d.h. des heutigen Saales, und per 14. Januar 1963 wurden ihr alle Dörfer des Furttales offiziell zugeteilt. Das heutige kirchliche Zentrum wurde 1973/1974 nach Plänen von Benedikt Huber erbaut, wobei darauf geachtet wurde, dass der Neubau mit dem bereits Bestehenden eine Einheit bildet. Die Weihe der Kirche samt Zentrum erfolgte am 15. Dezember 1974 durch den Churer Bischof Johannes Vonderach.


Architektur & Kunst

St. Mauritus steht unauffällig und bescheiden in einem Neubauquartier von Regensdorf. Einzig die Glocke im Dachreiter und das darunter angebrachte Betonkreuz verraten, dass es sich bei diesem Gebäude um ein Gotteshaus handelt. Das grosse Foyer bildet den Vorraum zur Kirche; es ist auch als Begegnungsort für die Besucher vor und nach den Veranstaltungen gedacht.

Eigentlich ist der Kirchensaal als Mehrzweckraum geschaffen. Dennoch besitzt der Kirchensaal Elemente, die ihn als Sakralraum prägen und ihm Würde verleihen: Altar und Ambo, beide aus Holz gearbeitet, sowie der Tabernakel, der in einer tragenden Säule eingelassen ist als Zeichen, dass das gesamte Leben der Pfarrei von Gott getragen wird.  Die Rückwand der Kirche ist durch ein Relief mit Dreieckformen gegliedert, gestaltet von Peter Meister. Die Lichtführung erfolgt durch Fensteröffnungen im Dach, sodass das Licht von oben in den Kirchraum fällt.

An die Kirche grenzt eine Kapelle an, die durch eine dunkelrote Schiebewand abgetrennt werden kann. Sie ist ausschliesslich für Gottesdienste und Andachten bestimmt. Die Reliquien vom Hl. Mauritius bzw. seinen Gefährten sind unter einer Bodenplatte beim Kapellenaltar eingelassen. Auch der Umstand, dass sich der Taufstein nicht in der Kirche befindet, sondern in der Kapelle, verweist darauf, dass diese als eigentlicher Sakralraum von St. Mauritius gedacht ist. Beide Raumeinheiten verfügen über eine eigene Orgel: In der Kirche ist die Hauptorgel aus dem Jahr 1975 aufgestellt und in der Kapelle eine kleinere, die 1965 erbaut wurde und 2016 von einer Luzerner Pfarrei übernommen werden konnte.

Uster

Uster St. Andreas

Uster

In Uster baute Architekt André M. Studer eine seiner beiden Kirchen, die er im Kanton Zürich realisieren konnte. Die Kirche St. Andreas zeigt, wofür André M. Studer bekannt war: eine eigenständige Formensprache sowie anspruchsvolle Konstruktionen, die der Stahlbetonbau möglich machte.

Patrozinium  Hl. Andreas
Baujahr1966
Architekt  André M. Studer 
Pfarreigrösse9’400 
Politische Gemeinde 
Uster 

Website der Pfarrei

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Geschichte

10 Jahre nach der ersten katholischen Missionsstation Rüti-Pilgersteg im Zürcher Oberland wurde 1876 in Uster dank der tatkräftigen finanziellen Unterstützung der Inländischen Mission bereits eine zweite aufgebaut. 1881 wurde Uster zum Pfarrrektorat und 1884 zur eigenständigen Pfarrei ernannt. Zu Beginn der 1880er Jahre bildete sich ein Komitee für den Bau einer katholischen Kirche. Dieses beauftragte Baumeister Wilhelm Keller mit der Ausarbeitung der Baupläne, der sich mit dem Bau kostengünstiger Diasporakirchen einen Namen gemacht hatte. Pfarrer Mayr hingegen wollte keine bescheidene, sondern eine „grosse und würdige gotische Kirche“. Deshalb nahm er das Projekt selber an die Hand, erwarb ein passendes Grundstück und sorgte dafür, dass Baumeister Bianchi 1883/1884 die Kirche nach seinen Vorstellungen errichtete. Gewidmet wurde sie dem Herz Jesu und dem Hl. Andreas.

1957 wurde nach einer längeren Projektierungsphase beschlossen, die in die Jahre gekommene neogotische Kirche durch einen Neubau zu ersetzen. 1959 wurde ein Wettbewerb ausgeschrieben, aus dem André M. Studer als Sieger hervorging. Am 23. April 1963 wurde die alte Kirche gesprengt (!); die Einweihung der neuen Kirche erfolgte am 20. März 1966 durch Bischof Johannes Vonderach. 2005–2007 wurden das Pfarreizentrum und die Kirche umfassend saniert.

Architektur & Kunst

Der schlanke Kirchturm mit seiner ungewöhnlichen Glockenstube ist das weithin sichtbare Wahrzeichen von St. Andreas. Über breite Treppen gelangt man zu den unterschiedlichen Gebäudeteilen, zum Pfarrhaus, zum Pfarreizentrum und zur Kirche. Diese besitzt ein komplex geformtes, steil aufragendes Dach, das die Möglichkeiten des Stahlbetonbaus auslotet. Der Innenraum ist als Querbau gestaltet, sodass die Gottesdienstbesucher nahe beim Altar sitzen können. Die Wände der Kirche sind aus hell gestrichenem Beton. Auch der Altarraum samt Ausstattung wurde von André M. Studer konzipiert. Im Zentrum steht der monumentale Steinaltar, der von einem Teil der Apostelkerzen flankiert wird. Ein monumentales Kruzifix aus der Vorgängerkirche überragt den Altarraum. Auf der linken Seite befindet sich ein Nebenaltar mit Tabernakel, auf der rechten hat eine barocke Muttergottesfigur ihren Platz.
2001 erhielt die Kirche ebenerdig beim Eingang zehn Buntglasfenster. Sie stammen von Urs Rickenbach und zeigen in symbolischen Bildern den Sonnengesang des Hl. Franz von Assisi. 2006 gestaltete Urs Rickenbach für die Kirche einen Wandteppich aus Seide, der die Auferstehung thematisiert und von Ewald Kröner geknüpft wurde.

ZellKollbrunn

Zell-Kollbrunn St. Antonius

ZellKollbrunn

St. Antonius im Zeller Ortsteil Kollbrunn ist die ältere der beiden erhaltenen Kirchen, die nach einem Bautypus gestaltet sind, der Ende des 19. Jahrhunderts bei katholischen Gotteshäusern im Kanton Zürich mehrfach angewendet wurde: eine einschiffige Kirche mit einem an den Chor angefügten Pfarrhaus. Der zweite Bau der gleichen Art ist St. Pirminius in Pfungen.

Patrozinium  St. Antonius von Padua
Baujahr1898
Architektunbekannt
Pfarreigrösse1’900
Politische Gemeinden 
Zell (Kollbrunn, Rikon), Weisslingen, Schlatt, Illnau-Effretikon (Kyburg) 

Website der Pfarrei

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Geschichte

Als Folge der Industrialisierung siedelten sich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zahlreiche katholische Arbeiterfamilien im Tösstal an. Für den Besuch eines Gottesdienstes mussten sie weite Wege auf sich nehmen. Dem Katholikenverein Kollbrunn war es deshalb ein Anliegen, Gottesdienste im eigenen Dorf abzuhalten. 1888 konnte dafür der obere Saal des Restaurants „Zum Felsen“ benützt werden. Mit Hilfe der Inländischen Mission begann man dann 1897 mit dem Bau von St. Antonius. Im Mai 1898 wurde im Rohbau der Kirche die erste Messe gefeiert. Die Ausstattung wurde in den folgenden Jahren vervollständigt. 1910 ernannte der Bischof St. Antonius zur eigenständigen Pfarrei.

1964 renovierte man St. Antonius aussen und 1968–1970 im Innern. 2006 erfolgten weitere Sanierungsarbeiten sowie der Bau eines Pavillons mit dem Sekretariat und einem Sitzungsraum, und 2009 wurde die Kirche im Innern erneuert.

Architektur & Kunst
Bis ins Jahr 1968 behielt die Kirche St. Antonius ihre ursprüngliche Gestalt. Heute stammen einzig noch die beiden runden Glasfenster aus der Entstehungszeit.
1968 wurde dem Geschmack der Zeit entsprechend die bisherige Innenausstattung entfernt. Aus dem zeittypischen Baustoff Beton wurden die Säule für das Weihwasserbecken, der Altar, Ambo, Taufstein und der Tisch für den Bronzetabernakel gegossen. Die Glasfenster thematisieren die Erschaffung der Welt nach dem Buch Genesis. Die Innenausstattung wurde 1987 durch ein Wandmosaik von Johann J. Zemp ergänzt. 1987 erhielt die Kirche ihre heutige Orgel mit 17 Registern, erbaut von Orgelbau Späth.

Zurich BruderKlaus

Zürich Bruder Klaus

Zurich BruderKlaus

Die Stadtzürcher Kirche Bruder Klaus ist weltweit die erste Pfarrkirche, die Niklaus von Flüe geweiht wurde. Da der Schweizer Landespatron damals noch nicht heiliggesprochen war, konnte dies nur mit einer Sondergenehmigung des Papstes geschehen. Die architektonische Gestaltung von Bruder Klaus zeigt Züge der Reformarchitektur und des Neuen Bauens.

Patrozinium  Niklaus von Flüe
Baujahr1933
Architekt  Anton Higi 
Pfarreigrösse3’800 
Quartier
Zürich-Unterstrass 

Website der Pfarrei

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Geschichte

Nachdem in den 1920er Jahren im Gebiet beim Milchbuck mehr als ein Dutzend Wohnsiedlungen neu erstellt worden waren, zeichnete sich für die reformierte und für die katholische Kirche ab, dass hier der Aufbau je einer Kirchgemeinde nötig würde. Die katholische Kirche sollte dem noch nicht heiliggesprochenen Niklaus von Flüe geweiht werden; dies geschah nur mit ausdrücklicher Bewilligung von Papst Pius XI. Die Grundsteinlegung erfolgte 1932, danach wurde die Kirche nach den Plänen von Anton Higi erbaut. 1933 wurde die Kirche geweiht.

1955-1956 wurde ein provisorischer Versammlungssaal sowie einige Gruppenräume gebaut. 1961 erstellte man unter dem Chor der Kirche eine Krypta. 1978-80 wurde zwischen der reformierten und der katholischen Kirche das lange benötigte Pfarreizentrum gebaut.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde von der Pfarrei Bruder Klaus aus die Tochterpfarrei Allerheiligen in Neuaffoltern gegründet.
 

Architektur & Kunst

Im Gegensatz zur reformierten Pauluskirche, zu der eine breite Freitreppe auf einen weiten Platz vor der imposanten Turmfassade hinführt, waren beim Bau der Bruder Klaus-Kirche weder der Platz noch das Geld für eine entsprechende Vorplatzgestaltung vorhanden. Um auf den Standort der Kirche aufmerksam zu machen, wurde stattdessen der Kirchturm an die Ecke zur Milchbuckstrasse gesetzt.

Bruder Klaus, die zweite Kirche von Anton Higi, steht wie kein anderer Sakralbau im Kanton Zürich auf der Schwelle zwischen Reformarchitektur und Neuem Bauen. Die Eingangsseite erinnert noch an romanische Vorbilder in Italien. Der neue Geist zeigt sich hingegen bei den Längsfassaden, wo das neue Gotteshaus die Formen der umliegenden Wohnbauten aufnimmt, bei denen ebenfalls die Mauer- und Fensterbereiche bandartig hervorgehoben sind.

Völlig nach den Prinzipien des Neuen Bauens ist das Innere gestaltet. Die hohe Wand über den Seitenschiffen, die durchgehenden Fensterbänder und der kräftig ausgebildete Deckenunterzug prägen den Kirchenraum. Die hohen Mauern über den Seitenschiffen tragen die gesamte Konstruktion des Mittelschiffs. Sie spannen sich als horizontale Träger direkt von der Orgelempore bis zum Altarraum. Möglich ist das dank des damals neuen Baumaterials Eisenbeton. Diese Konstruktion schafft einen säulenfreien Innenraum, sodass von den bis zu 520 Sitzplätzen ein freier Blick auf den Altarraum vorhanden ist.

Im halbrunden Chor war ursprünglich ein Hochaltar aufgestellt, dessen monumentales Kruzifix links und rechts von den Darstellungen der Kirchenpatrone Karl Borromäus und Bruder Klaus flankiert war. Die ganze Raumkonzeption einschliesslich der Kirchenfenster war auf dieses Kruzifix ausgerichtet. Die je sieben Fenster der beiden Seitenschiffe stellen den Kreuzweg dar und wurden von Albin Schweri 1949 ausgeführt. Die Glasfenster an den Hochmauern des Hauptschiffes zeigen rechts Motive aus dem Alten Testament, links Motive aus dem Leben Jesu. Sie wurden vom Kunstmaler Leo Steck entworfen und 1949 eingesetzt. Die Kirchenfenster im Hauptschiff und im Chor zeigen zahlreiche Engel, die sich wie das ganze Raumprogramm auf die ursprüngliche Kreuzigung Christi am Hochaltar hin bezogen.

Zeitgleich mit einer Aussen- und Innensanierung der Kirche   1970-1971 wurde der ursprüngliche Hochaltar entfernt. Die Kanzel wurde abgebaut und durch einen zum neuen Altar passenden Ambo im Chorraum ersetzt.  Zeitgleich zur Umgestaltung des Chores wurden auch die beiden Seitenaltäre abgebaut und der alte Taufstein durch einen neuen in der Nähe des Altares ersetzt. Max Rüedi schuf die Deckenmalerei. Auf der rechten Seite des Altarraumes steht eine Bruder-Klaus-Plastik von Alois Spichtig.

Ihre heutige Orgel erhielt die Kirche 1974, ein Instrument von der Orgelbaufirma Mathis mit 34 Registern.

Egg

Egg St. Antonius

Egg

St. Antonius in Egg ist nicht nur Pfarrkirche, sondern einer der beiden katholischen Wallfahrtsorte im reformierten Kanton Zürich. Die Kirche, in der der Hl. Antonius von Padua verehrt wird, wird heute jedes Jahr von ca. 20’000 Pilgern besucht. Der Ursprung der Wallfahrt nach Egg liegt in der wundersamen Heilung des ersten Pfarrers.

Patrozinium  Hl. Antonius von Padua
Baujahr1921
Architekt  Joseph Löhlein
Pfarreigrösse6’700
Politische Gemeinde 
Egg, Maur, Mönchaltorf, Oetwil a.S.  

Website der Pfarrei

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Geschichte

1921 wurde von der Pfarrei Uster aus die kleine Holzkirche in Egg errichtet und am 30. Oktober 1921 eingesegnet. 1925 wurde Egg zur Pfarrei erhoben und von Uster abgetrennt. Die aufkommende Wallfahrt sowie das Wachstum der Pfarrei führten zu verschiedenen baulichen Anpassungen. 1931 wurde für die Pilger ein St. Antoniusheim erstellt. 1933 entstand ein Haus für die Jugend, und man erweiterte die Kirche mit Glockenturm, Kapelle, Taufnische und einer Empore. 1939 folgte das Querschiff.

1987 wurde die Orgel (ein Instrument der Firma Späth) auf der Empore aufgestellt, und 1995 erbaute man das von Miroslav Šik entworfene Pfarreizentrum. 1995–1997 fand eine umfassende Sanierung der Kirche statt, und per 1. Oktober 2016 erhob der Bischof St. Antonius Egg und St. Franziskus Maur zum Seelsorgeraum.

Wallfahrt

Die Wallfahrt zum Hl. Antonius in Egg geht auf die wundersame Genesung von Anton Bolte, dem späteren Pfarrer der Gemeinde, im Jahr 1925 zurück. Er hatte von den Ärzten nur noch drei Jahre Lebenszeit prognostiziert bekommen. Pfarrer Bolte gelobte, dass er sich ganz für die Seelsorge nach dem Vorbild des Hl. Antonius sowie der Verehrung dieses Heiligen widmen würde, wenn ihm der Hl. Antonius dazu die Kraft verleihe. Entgegen der ärztlichen Prognose lebte Pfarrer Bolte weitaus länger, sodass er während 27 Jahren in Egg als Seelsorger tätig sein und die Wallfahrt zum Hl. Antonius in Egg begründen konnte. Die Nöte und Anliegen der katholischen Bevölkerung in den darauffolgenden Krisen- und Kriegsjahren förderten die Wallfahrt Egg, sodass diese stetig zunahm.

Zahlreiche Hochzeitspaare heirateten in Egg, um ihre Ehe unter den Schutz des Hl. Antonius zu stellen. Zahlreiche Votivtafeln, gestiftet als Dank für erhörte Gebete, zeugen von der Bedeutung der Kirche St. Antonius als Pilgerstätte. Ein erster Höhepunkt wurde 1933 mit 70’000 Besuchern erreicht, und fürs Jahr 1942 ist von 200’000 die Rede.

Architektur & Kunst

1921 war die aus Holz erbaute Kirche kleiner als heute und wies statt des Glockenturms lediglich einen Dachreiter auf. Als immer mehr Menschen nach Egg pilgerten, erweiterte man die Kirche. Zunächst wurde 1933 die Kapelle hinter dem Hochaltar, die Empore sowie die heutige Kerzennische als Taufnische dazu gebaut und links der Kirche ein Glockenturm errichtet. 1939 folgte der Anbau des Querschiffs.

Der Hauptaltar ist dem Kirchenpatron, dem Hl. Antonius von Padua, geweiht. Der linke Seitenaltar wurde der Muttergottes, der rechte dem Heiligsten Herzen Jesu geweiht. Die Malereien im Chorbogen und Chor stellen die himmlische Liturgie dar, wie sie in der Offenbarung beschrieben wird. Die Bilder an der Decke des Querschiffs sowie die Glasfenster beim Taufstein wurden 1996 von Pater Karl Stadler vom Kloster Engelberg gestaltet. Während die Glasfenster das Meditationsbild des Hl. Bruder Klaus zeigen, thematisieren die Deckengemälde im Querschiff die Wallfahrt als Sinnbild für den menschlichen Lebensweg.

Glattfelden

Glattfelden St. Josef

Glattfelden

In Glattfelden steht die jüngste der acht Kirchen, die der renommierte Architekt Josef Steiner im Kanton Zürich erbaute. 1993/1994 verlieh Alois Spichtig dem Altarraum seine heutige Gestalt. Er verstand es, mit einfachen Symbolen und Motiven dem bescheidenen Gotteshaus eine spirituelle Tiefe zu verleihen.

Patrozinium  Hl. Josef
Baujahr1950
Architekt  Josef Steiner 
Pfarreigrösse4’300 
Politische Gemeinden 
Buchberg, Eglisau, Glattfelden, Hüntwangen,
Rafz, Rüdlingen, Stadel, Wasterkingen,
Weiach und Wil

Website der Pfarrei

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Geschichte

St. Josef Glattfelden entstand fast zeitgleich mit St. Judas Thaddäus im benachbarten Eglisau. Bereits ab 1931 hatten im Schulhaus Aarüti regelmässig katholische Gottesdienste stattgefunden. 1942, mitten im 2. Weltkrieg, wurde oberhalb des Dorfes das Land für die Kirche erworben; 1950/1951 wurde sie erbaut und am 21. Oktober 1951 eingesegnet. Das Pfarrhaus kam 1955 dazu.

Architektur & Kunst

St. Josef steht an der Hangkante oberhalb des Ortskerns von Glattfelden und ist vom Dorf aus gut sichtbar. Mit dem Walmdach und den Rundbogen der Vorhalle schliesst Architekt Steiner an seine früher gepflegte Formensprache an, die sich an der Romanik und am Heimatstil orientiert und auch schon die Kirchen St. Petrus Embrach und St. Christophorus Niederhasli prägt. Der Turm tritt weniger mit seiner Höhe als mit seinen ungewöhnlich breiten Seiten in Erscheinung; neben dem Geläute aus dem Jahr 1961 birgt er ein grösseres Zimmer für Pfarreianlässe.

Der Chor wurde 1968 an die Vorgaben des II. Vatikanums angepasst und 1993/1994 in seiner Gesamtheit von Alois Spichtig neu gestaltet. Der Steinaltar, der ursprünglich an der Chorwand gestanden hatte, bildet nun das Zentrum. Aus Stein ist auch der Sockel des Ambos. Dessen hölzerner oberer Teil hat die Form des griechischen Buchstabens Tau, der in der christlichen Symbolik ein Zeichen franziskanischer Bescheidenheit ist und zugleich als Antoniuskreuz auf den Kreuzestod Christi verweist.
Die Malerei hinter dem Ambo, der der Ort des Wortes ist, zeigt den Berg Sinai, wo Moses das göttliche Wort – verdichtet in den zehn Geboten – empfangen hat. Den Tabernakel hat Alois Spichtig als Haus gestaltet, als Heimstatt des geweihten Brotes. Links an der Frontwand des Kirchenschiffs finden sich Statuen des Namenspatrons der Kirche, des Hl. Josef, sowie der Muttergottes mit dem Jesuskind. Das Wandgemälde, das Spichtig hinter diesen traditionellen Figuren angebracht hat, deutet einen Engel an, der mit seinen blauen Flügeln und dem gelb strahlenden Kopf die Heilige Familie schützend zu umfangen scheint.

Grafstal

Lindau-Grafstal St. Josef

Grafstal

Die kleine Kirche im Dorf Grafstal, das heute zur Gemeinde Lindau gehört, hat eine besondere Vergangenheit. Das Grundstück, auf dem sie steht, ist ein Geschenk der Firma Maggi, die damit seinerzeit einen Beitrag zur seelsorgerlichen Betreuung ihrer katholischen Arbeiter leisten wollte. Und St. Josef ist das erste katholische Gotteshaus im Kanton Zürich, das an eine andere Religionsgemeinschaft weitergegeben wurde.

Patrozinium  Hl. Josef
Baujahr1929
Architekt  unbekannt 
Heutige Nutzungseit 2016 durch die Kopten genutzt 
Politische Gemeinde 
Lindau-Grafstal 

Website der Pfarrei

Website der Kopten Schweiz

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Geschichte

Noch um 1900 gab es auf einer Strecke von rund 20 km zwischen den beiden Pfarreien Herz Jesu Zürich-Oerlikon und St. Peter und Paul Winterthur keine katholische Seelsorgestelle. Da in dieses grosse Gebiet wegen der Industrialisierung immer mehr Katholiken zuzogen, kaufte die Pfarrei Herz Jesu Oerlikon 1902 in Grafstal ein kleines Gebäude, in dessen Untergeschoss eine Notkapelle eingerichtet wurde. Flächenmässig war dieses Seelsorgegebiet eines der grössten im Kanton Zürich. Mit dem Aufbau künftiger Pfarreien in der Region reduzierte es sich auf ein bewältigbares Mass, sodass Grafstal um 1920 ausschliesslich für die Katholiken von Lindau, Illnau-Effretikon und Brütten zuständig war. Am 2. September 1928 konnte dann auf dem von der Firma Maggi geschenkten Areal die heutige Kirche eingesegnet werden.

Die Kirche befindet sich, entsprechend ihrer Entstehungsgeschichte, mitten in einer Fabrikarbeitersiedlung und ist, passend dazu, dem Hl. Josef, dem Schutzpatron der Arbeiter, geweiht. Interessant ist, dass sich der eigentliche Kirchenraum nicht im Erdgeschoss befindet, sondern im ersten Stock über dem Pfarreisaal, eine kostengünstige Lösung, die erlaubte, beide Räume im gleichen Gebäude unterzubringen und dem Kirchenschiff mit dem Luftraum unter dem Dachgiebel trotzdem eine würdige Höhe zu geben.
Nach dem 2. Weltkrieg wuchs die Zahl der Einwohner von Illnau-Effretikon rasch an. Die Pfarrei beschloss deshalb 1963, dort eine zweite Kirche zu errichten, die sich anschliessend zum Mittelpunkt des heutigen Gemeindelebens entwickelte. Da St. Josef in jüngerer Zeit immer seltener gebraucht wurde, entschlossen sich die Verantwortlichen der Pfarrei, die kleine Kirche 2016 den koptischen Christen im Baurecht zu übergeben.